heute hatten wir nur vier Stunden Zeit, um von Stockholm Abschied zu nehmen und das Universum knipste bereits am Morgen die Sonne für uns an. Im Hotel hieß es noch fix Zähne putzen, doch nicht mit Zahnpasta, sondern mit Käse aus der Tube. Sonja hatte mich reingelegt:-) Da unser 24 Stunden-Boot-Ticket heute noch Gültigkeit hatte, beschlossen wir eine Abschiedstour durch Stockholms Kanäle zu machen. Zuvor mussten wir noch ein paar Hürden nehmen, da Schiffe den Straßenverkehr behinderten.
Erster Halt war das ABBA-Museum: Hier gibt es alles, was das Fan-Herz begehrt: Kostüme, goldene Schallplatten, persönliche Erinnerungsstücke, Filme, Konzertmitschnitte etc. Sonja hat mich mal als Agnetha fürs Familienalbum verewigt:-).
Da wir aber beide keine ABBA-Fans sind, haben wir uns die 25 € Eintritt gespart und sind zu einer winzigen Insel - Kastell Holmen - gefahren, wo ein kleines Schlößchen steht und man einen grandiosen Blick auf das Vasa-Museum und den Tivoli-Park hat. Besonders charmant war, dass die Boots-Crew uns schon von gestern kannte und uns ganz herzlich an Bord begrüßte. Heute ging es auch nicht mehr um Ziele, sondern um Impressionen. Wir haben das Sich-Treiben-Lassen in vollen Zügen genossen und das wurde belohnt! Denn just, als wir in der Nähe des Schlosses an Land gingen, um in den Bus zum Flughafen zu steigen, kam uns die königliche Leibgarde hoch zu Ross entgegen. Die haben wir für euch als kleinen Film hier eingestellt.
Gegen 14 Uhr sind wir dann zum Flughafen aufgebrochen und waren letztlich froh, noch über zwei Stunden Zeit bis zum Abflug zu haben. Denn in Stockholm läuft alles automatisch und ohne Personal ab: Neben dem Einchecken - was jeder kennt - muss man sein Gepäck selbst wiegen, Gepäckbänder ausdrucken und anbringen, den Koffer schließlich scannen und auf das Förderband stellen. Ältere Herrschaften können da schon leicht verzweifeln:-) Umso größer war dann die Überraschung, als wir unsere Koffer in Frankfurt in Empfang nehmen konnten. Allerdings war die Spannung sehr groß, denn wir mussten über eine Stunde auf das Gepäck warten, da es ein Gabelflug war. Leider haben wir dadurch auch zwei Zügen verpasst, sodass wir erst gegen Mitternacht zuhause angekommen sind. Danke, dass ihr uns begleitet habt, alles Details gibt es dann persönlich von uns,
Sonja und Maggie


















































