Mittwoch, 7. August 2019

KNANAL-HOPPING, KÖNIGSGARDE UND KOFFERABENTEUER

Hallo ihr Lieben,
heute hatten wir nur vier Stunden Zeit, um von Stockholm Abschied zu nehmen und das Universum knipste bereits am Morgen die Sonne für uns an. Im Hotel hieß es noch fix Zähne putzen, doch nicht mit Zahnpasta, sondern mit Käse aus der Tube. Sonja hatte mich reingelegt:-) Da unser 24 Stunden-Boot-Ticket heute noch Gültigkeit hatte, beschlossen wir eine Abschiedstour durch Stockholms Kanäle zu machen. Zuvor mussten wir noch ein paar Hürden nehmen, da Schiffe den Straßenverkehr behinderten. 
Erster Halt war das ABBA-Museum: Hier gibt es alles, was das Fan-Herz begehrt: Kostüme, goldene Schallplatten, persönliche Erinnerungsstücke, Filme, Konzertmitschnitte etc. Sonja hat mich mal als Agnetha fürs Familienalbum verewigt:-). 
Da wir aber beide keine ABBA-Fans sind, haben wir uns die 25 € Eintritt gespart und sind zu einer winzigen Insel - Kastell Holmen - gefahren, wo ein kleines Schlößchen steht und man einen grandiosen Blick auf das Vasa-Museum und den Tivoli-Park hat. Besonders charmant war, dass die Boots-Crew uns schon von gestern kannte und uns ganz herzlich an Bord begrüßte. Heute ging es auch nicht mehr um Ziele, sondern um Impressionen. Wir haben das Sich-Treiben-Lassen in vollen Zügen genossen und das wurde belohnt! Denn just, als wir in der Nähe des Schlosses an Land gingen, um in den Bus zum Flughafen zu steigen, kam uns die königliche Leibgarde hoch zu Ross entgegen. Die haben wir für euch als kleinen Film hier eingestellt.
Gegen 14 Uhr sind wir dann zum Flughafen aufgebrochen und waren letztlich froh, noch über zwei Stunden Zeit bis zum Abflug zu haben. Denn in Stockholm läuft alles automatisch und ohne Personal ab: Neben dem Einchecken - was jeder kennt - muss man sein Gepäck selbst wiegen, Gepäckbänder ausdrucken und anbringen, den Koffer schließlich scannen und auf das Förderband stellen. Ältere Herrschaften können da schon leicht verzweifeln:-) Umso größer war dann die Überraschung, als wir unsere Koffer in Frankfurt in Empfang nehmen konnten. Allerdings war die Spannung sehr groß, denn wir mussten über eine Stunde auf das Gepäck warten, da es ein Gabelflug war. Leider haben wir dadurch auch zwei Zügen verpasst, sodass wir erst gegen Mitternacht zuhause angekommen sind. Danke, dass ihr uns begleitet habt, alles Details gibt es dann persönlich von uns, 
Sonja und Maggie 











Dienstag, 6. August 2019

SCHLEUSEN, SCHIFFE UND SKULPTUREN

Hallo ihr Lieben
heute geht es Sonja wieder gut und das Universum hat uns perfekt durch den Tag geleitet. Seht selbst, welches Wetter für Stockholm vorgesehen war und wir hatten wieder Sonne. Selbst unser Guide Mike glaubt inzwischen an das Universum. Angefangen hat unser Ausflug bei den 7 Schleusen von Bergen am Göta Kanal. Hier müssen die Schiffe geduldig Treppe steigen und Schulkinder wie Emma haben den coolsten Ferienjob der Welt. Sie dürfen Wasser in die Schleusen füllen und wieder ablassen.
Dann hieß es geduldig drei Stunden Busfahren bis nach Stockholm und das im Regen. Doch in Stockholm empfing uns Sonne. Wir entscheiden uns für ein 24 Stunden Hopon-Hopoff-Boot-Ticket, mit dem wir heute nachmittag und morgen früh alle Wunschziele bequem erreichen. Wenn es mal schnell gehen muss, müssen eben E-Roller herhalten. Zunächst gönnten wir uns ein Steak-Tartar zum Lunch im „Glashus“ (= Glashaus) direkt am Wasser. Das Lokal war sehr liebevoll mit Pflanzen und Lampions eingerichtet - eine Oase der Ruhe und des guten Geschmacks:-)
Frisch gestärkt sind wir ins Vasa-Museum geschippert, wo die berühmte schwedische Galeone original konserviert wurde, nachdem sie 1628 bei ihrer Jungfernfahrt gesunken war. Das war sehr beeindruckend, zumal wir zufällig eine deutsche Führung erwischt hatten und daher diese spannende Geschichte hautnah miterleben durften. Beim Eintritt hat allerdings der Automat gesponnen und Sonja zog ein Erwachsenen-Ticket für sich und 12 Kinder! Der Automat war wohl etwas heiß gelaufen:-) Unser Insel-Hopping ging dann per Boot auf der Nachbarinsel weiter, wo wir das Museum für Moderne Kunst besuchten. Hier pickten wir uns nur ein paar Rosinen heraus: ein paar Werke von Picasso und Matisse, vor allem aber ergötzten wir uns an dem Park mit den Skulpturen von Niki de Saint Phalle, siehe Film.
Übrigens hat jede der Inseln in Stockholm ihren besonderen Charme und wir sind sehr dankbar, dass wir die Stadt  jetzt vom Wasser aus kennenlernen, denn dadurch haben wir noch einmal eine ganz andere Perspektive. Welche Stadt hat schon einen Vergnügungspark direkt am Wasser?
Jetzt ist unser letzter Abend angebrochen und wir fahren mit dem Bus in die Pampa zum Hotel. Aber das stört uns nicht, denn wir sind echt geschafft und relaxen jetzt ein bisschen. 
Bis Morgen,
Sonja und Maggie






















Montag, 5. August 2019

WOLKENKRATZER, WÜNSCHE UND WUNDER

Hallo ihr Lieben
heute sind wir um 8 Uhr in Richtung Malmö aufgebrochen und sind wieder vom Universum reich beschenkt worden. Von Regen - trotz Wettervorhersagen - immer noch keine Spur. Also konnten wir bei bestem Licht die Öresundbrücke noch einmal fotografieren. Hier haben wir eine Gruppe Italiener getroffen, die mit dem Motorrad vom Gardasee zum Nordkap wollen. Mama Mia! Wir sind da viel gemütlicher unterwegs. Zweiter Stopp: Der Wolkenkratzer "Turning Torso", der einer verdrehten Wirbelsäule nachempfunden ist. Mit 190 Metern und 54 Stockwerken ist er das höchste Wohngebäude Skandinaviens. Interessant war auch eine Brücke in der Altstadt mit Schuhen von verstorbenen Persönlichkeiten Schwedens, wie z.B. von der Schauspielerin Anita Ekberg. Sterben heißt nämlich auf Schwedisch „Die Schuhe abgeben“ wie bei uns „den Löffel abgeben“. Die Schuhe werden aber dort nur verewigt, wenn sich diese Menschen nichts haben zu Schulden kommen lassen. 
Beim Schlendern durch Malmö haben wir in der Nähe des Design-Museums eine wunderbare Galerie entdeckt, in der u.a. Acryl-Bilder von Bob Dylan ausgestellt waren. Bisher wusste ich gar nicht, dass der Sänger auch ein begnadeter Maler war. Außerdem habe ich ein paar Schnappschüsse gemacht, u.a. von einer Dame, die in der Mittagspause ganz unbekümmert ein Sonnenbad in Unterwäsche genommen hat:-).
Lunch hatten wir gegen 12:30 Uhr bei dem Spitzenkoch Johan P. Sonja ließ es sich nicht nehmen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Diesmal suchte sie sich allerdings einen Fisch zum Verzehr aus:-). Ich habe mir einen Hummer gegönnt und die Wahl nicht bereut. Beim Bezahlen hätte ich aber vor lauter Überschwang fast 800 € Trinkgeld gegeben, weil ich meine PIN-Nummer ins falsche Feld eingegeben hatte. Uff - ging nochmal alles gut! Das war übrigens unser vorgezogenes Abschiedsessen, denn heute und morgen übernachten wir in der Pampa. 
Apropos Pampa: Heute ist ein ganz großer Wunsch von uns in Erfüllung gegangen: Wir haben Elche in einem Naturgehege gesehen und jede Menge Spaß dabei gehabt, weil diese sanften Riesen gerade liegend ihre Siesta abhielten. 30 Erwachsene versuchten dann mit Zurufen, Röhren, Klatschen und Zweig-Wedeln die Tiere zum Aufstehen zu bewegen. Und mit etwas Hilfe vom Universum haben wir sie schließlich vor die Linse bekommen.
Einziger Wermutstropfen: Seit 2 Tagen hat Sonja Magen-Darm-Probleme. Sie hält sich tapfer. Mal schauen, ob sie nachher "Iberogast on the rocks“ in der Hotelbar bekommt:-)
Wir hoffen euch geht’s allen gut,
Sonja und Maggie















Sonntag, 4. August 2019

AUSSERIRDISCHE, AUSREISE UND AUSKLANG

Hallo ihr Lieben,
seid ihr schon mal mit Außerirdischen ausgegangen? Nicht? Wir schon: Als wir mit dem Hotel-Fahrstuhl in die Rooftop-Bar in den 16 Stock gefahren sind, haben wir seltsame Geräusche gehört. Und siehe da: unsere Freunde parkten gerade mit viel Lichtspektakel ihr UFO direkt neben unseren Reisebus. Dann beamten sie sich direkt durch die Fenster zu uns in die Bar und da schon alle Tische besetzt waren, nahmen sie an der Decke in Form von Leuchtkugeln Platz. Keine Sorge, Sonja und ich hatten keinen Vollrausch, denn dafür ist der Alkohol hier viel zu teuer. Ihr müsst zugeben: Der Wasserturm könnte doch glatt als UFO durchgehen:-) Die Aussicht von der Bar auf die Öresundbrücke war magisch.
Heute sind wir eben über diese Brücke, die 8 Kilometer lang ist und teilweise als Unterwassertunnel verläuft, nach Dänemark ausgereist. In Kopenhagen fügte sich - dank des Universums - alles. Es war Regen vorhergesagt, wir hatten Sonne, ich hatte in den Kulturtips keine Ausstellung gefunden, unser Bus parkte direkt neben der Glyptothek, die Meisterwerke des 19/20-sten Jahrhunderts sowie herrliche Skulpturen beherbergt und wo aktuell eine Pierre Bonnard-Ausstellung ist! Übrigens ist allein das Gebäude schon eine architektonische Meisterleistung. 
Dazwischen haben wir das Schloss (Amalienborg) der Königin Margarethe besucht und viel über die skandinavischen Monarchien erfahren, außerdem die Wachen bemitleidet, weil sie mit 3,5 Kilogramm schweren Bärenfellmützen bei den sommerlichen Temperaturen herumlaufen müssen. Außerdem haben wir eine  Stadtrundfahrt unternommen und  eine Stippvisite bei der kleinen Meerjungfrau eingelegt, wie Tausende anderer Touristen an diesem Tag, seht selbst...
Wie immer musste Sonja auch heute ihrem Fischgott huldigen und ein Sonntagsgebet in der Markthalle abhalten. Aber so hatte ich meine Ausstellung und sie ihre:-).
Den ereignisreichen Tag haben wir dann auf einer Dachterrasse mit herrlichem Blick auf's Rathaus ausklingen lassen. Dort wird übrigens ein guter Freund von mir am 31. August heiraten. Ich spiele also schon mal den Location Guide für ihn.
Heute machen wir uns mal einen ruhigen Abend und schlafen etwas aus, bis morgen
Sonja und Maggie






















KNANAL-HOPPING, KÖNIGSGARDE UND KOFFERABENTEUER

Hallo ihr Lieben, heute hatten wir nur vier Stunden Zeit, um von Stockholm Abschied zu nehmen und das Universum knipste bereits am Morgen ...